Kulturpunkt "Alte Burg zu Apenburg" e.V.
Wo Kreativität zu Kultur wird!

Über uns

 

Das sind wir!

Über die letzten Jahre hinweg wurde aus freiwilligen Helfern und Besuchern der zahlreichen Burgfeste in Apenburg eine kleine Truppe, die das Laienschauspiel für sich entdeckt hat. Selbstgeschriebene Stücke verzaubern das Publikum der Burgfeste auf eine spannende Weise! Um diesen einmaligen Theaterstücke mehr Inhalt, Fülle und Tiefe (und letztlich auch einen rechtlichen Rahmen) zu verleihen, haben wir beschlossen einen Verein zu gründen. Die Eintragung in das Vereinsregister und die Gründung erfolgten dann im Jahre 2021.


Wir haben uns zum Auftrag gemacht Kultur und Geschichte aus der Umgebung und aus den zahlreichen Erzählungen des Mittelalters unseren Zuschauern auf eine Art und Weise erleben zu lassen, die es so kein zweites Mal in Deutschland gibt: ein interaktives 360°-Theaterbild, bei dem der gesamte Burghof zur Bühne wird und Sie als Publikum mittendrin sitzen.

Highlights aus dem Jahre 2020 - "Das Sühnekreuz"

 

Wenn ein Sohn „untergejubelt“ wird - Das Sühnekreuz bei Rittleben, das noch heute im Wald zu entdecken ist, gab den Anstoß für das Schauspiel. Es wurde 1693 dort aufgestellt, gibt aber Rätsel auf, weil der Text durch die abgeschlagenen Kreuzseiten nicht komplett zu lesen ist. „An langen Winterabenden haben wir zusammengesessen und überlegt, was dort geschehen sein könnte“, sinnerte Herold Martin (gespielt von Holger Altknecht) zu Beginn des kurzweiligen Nachmittages. Die Story, die auf dem Gebiet der Alten Mark spiele, sei allerdings „frei erfunden“.

Es geht um Macht, Geld und Intrigen: Auch heutzutage ist dies nicht fremd: Der Lehnsherr braucht unbedingt einen männlichen Nachkommen, um sein Vermögen ausgezahlt zu bekommen. Seine Frau brachte bislang kein Kind lebend zur Welt, ist aber wieder schwanger. Auch die Tagelöhnerin, deren Mann in Notwehr den Jäger zu Fall bringt, so dass dieser stirbt, erwartet erneut Nachwuchs. Die Schwiegermutter des Lehnsherrn denkt sich den Kindstausch aus, so dass sie ihrer Tochter einen Sohn „unterjubelt“. Der Kaufmannssohn, der das geliehene Geld vom Lehnsherrn zurückhaben möchte, kommt hinter das Geheimnis und hat ein Druckmittel. Am Ende stirbt die Schwiegermutter nach dem Genuss von vergifteten Wein.
Die Spielfreude ist den Mitwirkenden und ihren Unterstützern anzumerken. Immer wieder brandet Szenenapplaus auf. Denn jeder gibt sein Bestes, egal ob als Schauspieler, Komparse oder Musiker. Die Kostüme beeindrucken ebenso wie die Kulissen.
Die Zuschauer saugen das Gesehene regelrecht auf, denn Live-Kultur gab es schon eine Weile nicht mehr.
Umdrehen ausdrücklich erwünscht: Die Apenburger Laien-Theatergruppe hatte für ihr neues Stück „Das Sühnekreuz“ nicht nur die Bühne als Schauspielort auserkoren, sondern nutzte das gesamte Areal des Burghofes rund um die Zuschauer. In dieser Szene wollte Prior Konrad von Plauen (gespielt von Frank Raithel, links) vom Kaufmannssohn Tassilo Mönchberg (Daniel Mulorz) wissen, warum dieser es so eilig hat. Der Angesprochene wollte sein Geheimnis mit dem Geistlichen aber nicht teilen. Die Anregung für das von Almut Joswig geschriebene Drehbuch gab das noch vorhandene Sühnekreuz bei Rittleben. 
Bilder im Netz unter Volksstimme.de

Highlights aus dem Jahre 2021 - "Die Nudelholzpiraten"

WENN PIRATEN DURCH DEN BURGHOF SEGELN - Für Abstand auf den Zuschauerplätzen ist gesorgt, durch die Fahrt mit dem Schiff Krosse Kruste einmal rundherum auch für den guten Blick von jeder Position aus. Die Geschichte erzählt von Störte Bäcker, der des Backens überdrüssig ist und als Pirat alles rauben und endlich mal ausschlafen will. Schnell findet er Gleichgesinnte, die dem Fürsten alles stehlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Doch auch der Klabautermann liebt Gold, entwendet dieses vom Burgturm aus. Dass er der Dieb ist, dieses Geheimnis lüftet die Schwarzmagierin Morgana beim Blick in die Glaskugel.

Zum Schluss gibt es Zahnschmerzen durch zu viel Süßes bei den Nudelholzpiraten, Nascherei für die Kinder und viel Applaus für die mit viel Liebe zum Detail präsentierte Aufführung!

Bilder im Netz unter: flecken-apenburg-winterfeld.de




Aber das ist noch nicht alles!

Außerdem sind viele von uns ebenso in der "Arbeitsgemeinschaft Alte Burg", die sich seit über 30 Jahren aktiv für den Erhalt der Burganlage einsetzt und diese mit Hilfe und Unterstützung der Verbandsgemeinde Apenburg-Winterfeld hegt und pflegt.

Jeder ist willkommen und auch jeder kann als Mitglied in unserem gemeinnützigen Verein seinen Beitrag leisten Kunst und Kultur, nicht nur für Apenburger*innen, zu erhalten und diese zu stärken. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich gerne und jederzeit bei uns unter dem Kontaktabschnitt auf unserer Startseite, per E-Mail unter info@kulturpunkt-apenburg.de oder laden Sie sich unsere Beitrittserklärung direkt als .pdf-Datei hier herunter. Diese können Sie bequem an die Adresse im Impressum schicken. Beachten Sie, dass Sie zum Betrachten, Bearbeiten, Versenden der digitalen Version (vorzugsweise per E-Mail) externe Programme benötigen:


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